Was gerne salopp als Raucherlunge bezeichnet wird, hat in der medizinischen Fachsprache einen Namen: COPD. Dahinter verbirgt sich eine länger bestehende Erkrankung der Atemwege, meistens eine Kombination von chronischer Bronchitis und Verengung der Bronchien. Als Folge davon sind die Lungenbläschen überbläht. Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen nimmt stark ab, die Anfälligkeit für Infektionen steigt.
Und wie entsteht eine Raucherlunge? In der Schleimhaut sorgen die Flimmerzellen dafür, dass eingeatmete Schmutzteilchen zusammen mit Schleim nach oben befördert und ausgehustet werden können. Rauchen aber zerstört diese Flimmerzellen. Die Folge: Der Schleimrückstau begünstigt die Ansiedlung von Keimen und die Entstehung von Entzündungen (Bronchitis). weiter
Raucherbein: Unbedingt auf Warnsignale achten
Wieder einmal zeigt sich die Arteriosklerose, hier die periphere arterielle Verschlusskrankheit des Beins (AVK), von ihrer heimtückischen Seite: Sie bereitet zu Anfang keine Beschwerden und macht sich höchstens durch auffallend kalte Beine bemerkbar. Sind die Beckenarterien betroffen, kommen bei Männern oft Impotenz oder Erektionsstörungen hinzu. Im zweiten Stadium der arteriellen Verschlusskrankheit verursacht bereits kurzes Gehen starke Schmerzen in den Waden. Schuld daran ist der Sauerstoffmangel in der Muskulatur. Nach einer kleinen Ruhepause verflüchtigen sich die Schmerzen aber wieder. Mit Fortschreiten der Krankheit wird die schmerzfreie Gehstrecke jedoch immer kürzer. Im dritten Stadium wird der Sauerstoff so knapp, dass der Patient selbst im Sitzen oder Liegen Schmerzen hat. Besonders die Nächte sind unerträglich. Im letzten Stadium können schlecht abheilende Geschwüre entstehen. weiter
Wenn die Lunge sich entzündet
Lungenentzündungen sind in unseren Breiten nicht selten und gerade unter älteren Menschen eine häufige Todesursache. Pneumonie, so der Fachausdruck, kann verschiedene Ursachen haben: So kann sie durch verschiedene Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten), durch ätzende Reizstoffe (wie giftige Gase) oder durch eingeatmete Fremdkörper (z.B. Mageninhalt) ausgelöst werden. Wobei die Hälfte aller Lungenentzündungen auf eine bestimmte Bakterienart (Streptococcus pneumoniae) zurückzuführen ist.
Die klassische, also bakterielle Lungenentzündung, weist eindeutige Symptome auf: plötzlicher Schüttelfrost, hohes Fieber, Atemnot, Schmerzen beim Atmen in der Brust und Husten. Dieser ist zunächst trocken, später schleimig. Ist die Lungenentzündung schwer, atmet der Patient sehr schnell, gleichzeitig bekommt er schlecht Luft. Seine Fingernägel können sich auf Grund des Sauerstoffmangels bläulich verfärben.
Amerikanische Krebsforscher haben eine Substanz entdeckt, die ehemalige Raucher vor Lungenkrebs schützen soll. \"9-cis-RA\" ist dem Vitamin A sehr ähnlich und kann die Herstellung eines Eiweißes anregen, das die Entwicklung von Lungenkrebs verhindert. weitere Infos...