Ob
minimalinvasive, laparoskopische oder videoskopische
Chirurgie, ob Schlüsselloch- oder Knopflochchirurgie -
die 'neue' Operationstechnik ist seit Mitte der
1980er-Jahre im Einsatz und hat sich eines zum Ziel
gesetzt: möglichst wenig zu zerstören. Dabei sind die
Bild gebenden Verfahren zur Optimierung minimalinvasiver Operationen von herausragender
Bedeutung. Eine
Miniaturkamera überträgt das Bild aus dem Körperinneren
des Patienten auf den Monitor. Das ermöglicht dem
Operateur, sich im Inneren des Körpers optimal zu
orientieren und die kleinen endoskopischen Instrumente
präzise zu steuern. Die Vorteile: Für die Operation sind
keine großen Schnitte mehr nötig (in der Regel nur fünf
bis zehn Millimeter), Blutgefäße und Gewebe werden
geschont, die Risiken des Eingriffs verringern sich, die
Heilung erfolgt schneller und auch der Wundschmerz wird
weniger.
Minimalinvasive Eingriffe in der Diagnoseklinik München
Folgende minimalinvasive
Eingriffe führen wir in der Diagnoseklinik München
durch:
endoskopische Gelenkoperationen (arthroskopische
Eingriffe an Schulter, Knie, Sprunggelenk),
endoskopische Bauchoperationen (laparoskopische
Eingriffe an Leber, Galle und Unterleibsorganen),
endoskopische Gefäßoperationen (Gefäßplastiken,
Gefäßerweiterung durch Dilatation).
Bei der endoskopischen
Bauchoperation zum Beispiel werden durch Stiche in der
Bauchdecke verschiedene Zugänge (Ports) gelegt. In der
Regel liegt unterhalb des Bauchnabels ein sieben bis
zehn Millimeter großer Port für die Optik. Damit wird
Licht in den Bauchraum geleitet und das Videosignal auf
den Monitor übertragen.
Die Instrumente gelangen durch
mehrere kleinere Zugänge von fünf Millimetern
Durchmessern in den Bauchraum. Viel Erfahrung und
Geschick verlangt nicht nur die Operation selbst,
sondern auch die Vorbereitung im Vorfeld: Die
Platzierung der Instrumente und der Optik spielt eine
herausragende Rolle für eine erfolgreiche
Operation.
Die Kombination unserer
modernen Bild gebenden Verfahren wie Ultraschall,
Computertomographie oder Kernspintomographie helfen schon vor einer minimalinvasiven
Operation,
Störungen der Nieren, Harnwege und Blase auf die Spur zu
kommen. Dazu gehören vor allem akute und chronische
Entzündungen des Nierengewebes oder des Kelchsystems und
Nierensteine, die in die Harnleiter wandern und Koliken
auslösen können sowie (seltener) Tumoren oder
Fehlbildungen. Wichtig sind zunächst Ultraschall- und
Laboruntersuchungen, insbesondere Urin- und
Blutanalysen.
Die Diagnoseklinik München ist auf Grund ihrer hervorragenden Leistungen im Bereich der Diagnostik und Präventionsmedizin in die erste Ausgabe der Leading Medical Resorts aufgenommen worden. Leading Medical Resorts - Das Magazin für Hochleistungsmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist eine neue Publikation, in der führende Kliniken der drei Länder gebündelt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. weitere Infos...