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 Von wegen Ballast!
Früher galten Ballaststoffe als wertlose Bestandteile der Nahrung. Der Körper konnte sie nicht vollständig verwerten und damit galten sie als überflüssig, als Ballast eben. Heute sind wir klüger und wissen, dass Ballaststoffe in der Ernährung eine große Rolle spielen.
Aber was genau sind Ballaststoffe eigentlich? Zunächst einmal der Oberbegriff für Verbindungen pflanzlichen Ursprungs. Das können zum Beispiel Stütz- oder Strukturelemente von Pflanzen sein wie z.B. Pektine oder Zellulosen; oder so genannte nicht stärkehaltige Reservekohlenhydrate wie z.B. Carrageen oder Agar-Agar.
Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Darmfunktion aus und senken damit das Risiko von Zivilisationskrankheiten.

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 Der Mensch ist, was er isst!
Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden sind ganz eng mit unserer Ernährung verknüpft. Deshalb sollte sie ausgewogen sein, eine ausgewogene Mischkost. Und was kommt dabei auf den Tisch? Zunächst einmal die Ernährungspyramide, sie verdeutlicht uns die optimale Verteilung der einzelnen Lebensmittelgruppen. Wer darauf achtet, dass jede dieser Gruppen in der richtigen Menge vertreten ist, erhält alle nötigen Nährstoffe in ausreichendem Maße.
Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln bilden die Basis der Pyramide. Sie enhalten kaum Fett, dafür aber jede Menge Kohlenhydrate. Und die machen satt! Wer sich hier für die Vollkornvarianten entscheidet, bekommt zusätzliche Mineral- und Ballaststoffe mitgeliefert. Täglich sollten bis zu vier Scheiben Brot, eine Portion Getreideflocken oder Müsli und eine Portion Nudeln, Reis oder Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen.
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 Brokkoli tötet Magenkrebsbakterium
Forscher der Johns Hopkin University und des französischen Centre National de la Recherche Scientifique haben in Laborversuchen festgestellt, dass ein Inhaltsstoff des Brokkoli das Bakterium Helicobacter pylori abtötet. Letzteres gilt als Verursacher von Magengeschwüren und Magenkrebs und ist gegen Antibiotika gewöhnlich resistent. Selbst hoch wirksame Antibiotika-Cocktails vernichten nur 80 Prozent des Bakteriums. Zellen, die den Magen auskleiden, dienen dem Bakterium nämlich als Speicher – das macht seine Bekämpfung so schwer.
Sulforphan heißt das Zaubermittel im Brokkoli, das das Bakterium auch im Inneren der Zellen abzutöten vermag. Seine antibakterielle Wirkung ist schon seit längerem bekannt. Nun sollen klinische Tests seine Wunderwirkung gegen H. pylori beweisen. Vor allem die armen Bewohner Zentral- und Südamerikas, Afrikas und Asiens dürfte es freuen, denn dort sind teilweise 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung mit dem Bakterium infiziert.

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LungeAm Koffein scheiden sich die Geister: Ja, es wirkt stimulierend und vertreibt vorübergehend die Müdigkeit. Koffein vermag auch die Herz- und Muskeltätigkeit anzuregen, die Bronchien und Blutgefäße zu erweitern und die Verdauung zu fördern. Mehr als drei Tassen oder Gläser koffeinhaltiger Getränke am Tag können aber zu Herzrhythmusstörungen führen, das Herzinfarktrisiko erhöhen und Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafstörungen hervorrufen.
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