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 Wenn der Blutdruck zu niedrig ist
Wussten Sie eigentlich, dass niedriger Blutdruck (Hypotonie) keine Krankheit ist? Ganz im Gegenteil: Niedriger Blutdruck wirkt sich eher positiv auf die Lebenserwartung aus! Viele Menschen haben einen niedrigen Blutdruck und wissen es gar nicht, weil er ihnen keine Probleme bereitet. Andere wiederum leiden unter Kreislaufbeschwerden – vor allem nach langem Stehen und plötzlichem Lagewechsel. Ihnen wird schwindelig und schwarz vor Augen. Sie sind müde und antriebsarm, haben kalte Hände und Füße, sind wetterfühlig oder blass. Bisweilen leiden sie unter Schlaflosigkeit, Schweißausbrüchen, Herzklopfen, Ohrensausen und schnellem Puls.
Häufig sind die Ursachen unbekannt. Manchmal aber können innere Krankheiten Hypotonie auslösen, manchmal auch Infektionskrankheiten. Starke Blutverluste oder innere Blutungen haben immer eine Hypotonie zur Folge. In anderen Fällen sind Medikamente der Auslöser. Oder eine Schwangerschaft oder ein exzessiver Lebenswandel mit viel Alkohol und vielen Zigaretten.
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 Wutausbrüche schützen das Herz
Wer seinen Ärger richtig auslebt und ihm deutlich Ausdruck verleiht, erleidet seltener eine Herzattacke oder einen Schlaganfall. Das zumindest hat die Medizinerin Patricia Eng von der Harvard University in Boston, Massachusetts, zusammen mit ihren Kollegen herausgefunden. Sie befragten 23.000 Männer im Alter von 50 bis 85 nach ihrem Umgang mit Ärger. Schlugen sie nach Streitgesprächen zum Beispiel kräftig und wutschnaubend die Türen, bekamen sie nur halb so oft Probleme mit den Herzkranzgefäßen wie ihre zurückhaltenderen Geschlechtsgenossen. Auch das Risiko eines Schlaganfalls war bei ihnen deutlich niedriger.
Die Kehrseite der Medaille: Das Ausleben der Gefühle hilft nur gesunden Männern, die noch keinen Herzanfall erlitten haben. Bei Männern mit Herzproblemen steigt das Risiko einer erneuten Attacke mit jedem Gefühlsausbruch.
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 Grüner Tee beugt Arteriosklerose vor
Grüner Tee ist vitalisierend, extrem anregend und erhält die Gesundheit. Mehr noch: Er wirkt Wunder, finden die Chinesen. Im Gegensatz zu schwarzem Tee, der von der gleichen Pflanze stammt, aber fermentiert (aromaveredelt) wird, bleiben nämlich mit den Gerbstoffen all seine Vitamine erhalten. So beinhaltet er Vitamin A, einige B-Vitamine und Vitamin C. Außerdem hat grüner Tee einen hohen Anteil an Fluorid. Das härtet den Zahnschmelz und ist damit eine gute Karies-Prophylaxe. Polyphenole im grünen Tee verringern unter anderem die Bildung von Plaque. Aber das ist noch nicht alles: Grüner Tee enthält auch lebensnotwendige Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium und Spurenelemente wie Nickel, Magnesium und Zink. Das Zusammenspiel all dieser Inhaltsstoffe senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel. Deshalb beugt grüner Tee Arteriosklerose und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
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LungeUmeboshi (Prunus mume) heißt die japanische Aprikose, deren Wirkung amerikanische Forscher der Vanderbilt University in Nashville zusammen mit japanischen Kollegen von der Wakayama Medical University genau untersucht haben. Aus dem Fruchtfleisch der Umeboshi lässt sich ein Extrakt, das so genannte Bainikuekisu, gewinnen. Das wirkt der Arteriosklerose entgegen und verhindert somit Bluthochdruck, einer der Hauptursachen für den Herzinfarkt.
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