Gesundheitscheck | Untersuchung Gefäße | Gefäß-Diagnostik
Die Untersuchung
Gesundheitscheck der Gefäße
Mit steigendem Blutdruck sinkt die Lebenserwartung. Hypertonie bleibt oft unerkannt, erst nach mehrjährigem Krankheitsverlauf treten untypische Beschwerden auf, wie Kopfschmerzen, Nasenbluten und Ohrensausen. Deshalb ist ein regelmäßiger Gesundheitscheck der Gefäße unerlässlich. In der Diagnoseklinik werden die Gefäße mittels Doppler-Sonograph untersucht. Damit lassen sich die Strömungsrichtung und die Flussgeschwindigkeit des Blutes beurteilen. Auch Gefäßeinengungen und Gefäßwand-Veränderungen (z.B. Verkalkungen) lassen sich so feststellen.
Ablauf der Gefäß-Untersuchung
Die Untersuchung der Gefäße beim Gesundheitscheck ist ganz unkompliziert und schmerzfrei: Ein Ultraschallkopf sendet Ultraschallwellen unterschiedlicher Frequenzen, wenn er auf eine sich bewegende Fläche trifft. Die Überlagerung des einfallenden und des reflektierten Strahls, die so genannte Interferenz, ergibt einen Ton. Dieser Ton wird durch eine Verstärkung hörbar gemacht. Der Arzt kann so hören, wie und wohin das Blut fließt.
Ganz neue Perspektiven in der Diagnostik der großen Körpergefäße eröffnet die farbige 3-D-Darstellung von Bilddaten, die durch die ultraschnelle Computertomographie (UCT) oder durch die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) gewonnen werden. Ein modernes Bildbearbeitungsverfahren kann sowohl den Verlauf der Blutbahnen als auch deren Durchgängigkeit mit hoher diagnostischer Aussagekraft darstellen und erlaubt eine virtuelle Fahrt durch das Gefäßsystem. Virtuelle Angiographie und Gefäßnavigation eignen sich bevorzugt zur Diagnostik an der Halsschlagader, der Bauchschlagader und den großen Bein- und Beckengefäßen. Aufwändige und invasive Gefäßuntersuchungen mit Katheter und Röntgenkontrastmittel lassen sich damit in vielen Fällen vermeiden.
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