PET-Untersuchung | Positronen-Emissions-Tomographie | Diagnoseklinik München
PET-Untersuchung: Ablauf
Für die PET-Untersuchung müssen Sie nüchtern sein. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens acht Stunden zurückliegen. Kalorienfreie Getränke wie Wasser oder ungesüßten Tee dürfen Sie gerne weiterhin trinken. Ihre alltägliche Medikation nehmen Sie ganz normal weiter, Patienten mit Diabetes mellitus dürfen auch ihre normalen Zwischenmahlzeiten vor der Untersuchung zu sich nehmen.
Vor der PET-Untersuchung müssen Sie zunächst ca. zehn Minuten auf einer Liege liegen, damit der Zuckerstoffwechsel in Ihrer Muskulatur zur Ruhe kommt.
Dann wird Ihnen eine geringe Menge des radioaktiv markierten Zuckers in eine Vene eingespritzt. Zahlreiche Messungen sind nötig, um eine Untersuchung von "Kopf bis Fuß" durchzuführen, woraus sich die zum Teil recht langen Untersuchungszeiten von einer Stunde und mehr ergeben. Die Messungen erfolgen in manchen Fällen sofort, in anderen Fällen erst nach einigen Minuten oder später, je nachdem wann oder wie schnell die Substanzen das Organ, das untersucht werden soll, erreichen oder durchfluten. Dieser Ablauf wird vorher genau mit Ihnen zusammen geplant.
Wegen der geringen Mengen radioaktiver Stoffe, die verwendet werden, können die einzelnen Messungen zehn bis 60 Minuten lang dauern. Während dieser Messungen dürfen Sie sich nur so wenig wie möglich bewegen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln. Schon zu große Atembewegungen können die Aufnahmen stören.
Die PET-Untersuchung einer Region dauert etwa 30 Minuten, eine Ganzkörperuntersuchung mit PET etwa 60 Minuten. Sie werden für diese Untersuchungszeit möglichst bequem gelagert. Sie sind nach der Untersuchung in keiner Weise subjektiv oder objektiv beeinträchtigt.
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