DaTSCAN™ | Parkinson Diagnostik | Szintigraphie des Gehirns
Die Untersuchung
Für den DaTSCAN™ wurde eine spezielle Substanz mit dem Namen 123Jod-Ioflupan entwickelt, mit der die Dopamin-freisetzenden Nervenzellen dargestellt werden: Je mehr dieser Nervenzellen vorhanden sind, desto eine größere Menge der Substanz reichert sich an und desto "heller" wird dann das Bild an der entsprechenden Stelle.
Weil bei Parkinson die Dopamin-freisetzenden Nervenzellen zugrunde gehen, bei anderen Erkrankungen wie etwa dem essentiellen Tremor aber nicht, kann man die Krankheiten unterscheiden: Bei einem normalen Ergebnis im DaTSCAN™ kann ein Parkinsonsyndrom zu 97% ausgeschlossen werden.
Wie wird der DaTSCAN™ durchgeführt?
Zuerst blockiert man durch Verabreichung von Irenat-Tropfen kurzzeitig die Schilddrüse. Das ist nötig, damit sich die im Folgenden injizierte DaTSCAN™-Substanz nicht in der Schilddrüse anreichert.
Eine Stunde später wird eine geringe Menge des spezifischen Radioliganden 123Jod-Ioflupan (DaTSCAN™) injiziert. Diese Substanz reichert sich im Laufe mehrerer Stunden spezifisch im sogenannten Striatum (Teil der Basalganglien) an.
Ungefähr drei Stunden nach Injektion werden SPECT-Aufnahmen mit einem geeigneten Kamerasystem durchgeführt. Hierfür muss der Patient eine Dreiviertelstunde ruhig liegen, während die Kamera langsam um seinen Kopf kreist. Insgesamt dauert die DaTSCAN™-Untersuchung etwa fünf Stunden.
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