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Diagnoseverfahren | Häufige Fragen an die Diagnoseklinik München

Häufige Fragen

Sicher haben Sie zur Diagnoseklinik München und dem einen oder anderen Thema noch Fragen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen dazu jederzeit zur Verfügung. Einige Fragen, die wir häufiger gestellt bekommen, hat Prof. Dr. Marcus Seemann, Ärztlicher Direktor der Diagnoseklinik München, hier für Sie beantwortet.

Warum konzentrieren Sie sich in Ihrer Klinik auf das Thema Diagnose?

Vor jeder Therapie steht bekanntlich die Diagnose. Und die richtige Diagnose entscheidet meistens über den Erfolg der Therapie. Durch die enormen Fortschritte in der Medizintechnik und Biomedizin haben auch die diagnostischen Möglichkeiten enorm zugenommen.
Im Zuge der allgemeinen Spezialisierung zur Qualitätsverbesserung war es daher nur eine logische Folge, dass sich eine Klinik mit ausgewiesenen Spezialisten auf diesen Bereich spezialisiert.

Was sind die Vorteile der so genannten bildgebenden Diagnoseverfahren?

Mit den modernen bildgebenden Diagnoseverfahren ist es möglich, ohne Schnitt in den Körper hineinzusehen. Mit diesem Verfahren kann man farbige dreidimensionale Darstellungen des Körperinneren gewinnen, was die diagnostische Treffsicherheit in besonderem Masse erhöht. Mit der virtuellen Navigation ist es sogar möglich, eine virtuelle Fahrt zu unternehmen, wie z.B. durch den Darm, die Gefäße oder die Bronchien.

Wie sieht die Zusammenarbeit Ihrer Klinik mit meinen Ärzten zu Hause aus?

Alle Bilddokumentationen in unserer Klinik werden farbig ausgedruckt und zusätzlich mit dem Befund auf CD gespeichert. Dadurch hat Ihr Arzt die Möglichkeit, die Bilder und Befunde direkt mit zu beurteilen und kann sie zusätzlich in seiner Patientenakte digital speichern. Selbstverständlich stehen wir für Rückfragen jederzeit auch telefonisch zu Verfügung.

Kann jeder behandelnde Arzt mit dem neuen Diagnoseverfahren etwas anfangen?

Es dauert in der Regel eine Zeit, bis alle Ärzte die neuen Methoden kennen. Zu jedem Diagnoseverfahren wird aber zusätzlich zur Bilddokumentation ein schriftlicher Befund erstellt, in welchem das Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt wird.

Kann ich auch stationär aufgenommen werden?

Sollte es aus bestimmten Gründen ratsam sein, eine Untersuchung unter stationären Bedingungen statt ambulant durchzuführen, können Sie bei uns auch stationär aufgenommen werden.

Werden bei Bedarf weiterbehandelnde Ärzte oder Kliniken empfohlen?

Als Diagnoseklinik München führen wir in der Regel keine Therapie durch.
Weil wir uns auf die Diagnostik von Krankheiten spezialisiert haben, arbeiten wir mit renommierten Spezialisten zusammen, regional, national und international.
Wir können Ihnen deshalb einen Spezialisten entweder an Ihrem Heimatort oder einen der besten Kapazitäten weltweit nennen.

Sieht man bei der virtuellen Koloskopie genau so viel wie beider konventionellen Koloskopie?

Umfangreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die virtuelle Koloskopie bei der Entdeckung von Polypen ab zehn Millimeter Größe der konventionellen Koloskopie gleichwertig ist. Sollte ein kleinerer Polyp ausnahmsweise übersehen werden, wird man ihn bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung in zwei Jahren i.d.R. noch so rechtzeitig entdecken, dass man mit keinem gesundheitlichen Schaden zu rechnen hat.

Darüber hinaus gibt es aber viele Gründe, die für die Durchführung einer virtuellen Koloskopie sprechen. Mit ihr sieht man nicht nur in den Darm hinein, sondern erkennt auch Veränderungen, die dem Darm aufsitzen. Und da bei der Untersuchung alle Organe des gesamten Bauchraumes erfasst werden, sieht man sogar Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz und die Baucharterien.

Dies ist ein ganz entscheidender Vorteil. In vielen Fällen finden wir zwar im Darm keinen krankhaften Herd, entdecken jedoch an anderer Stelle einen behandlungsbedürftigen Befund.

Warum zahlt das nicht die gesetzliche Krankenkasse?

Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt lediglich eine Computertomographie des Bauchraumes, wenn sie erforderlich ist. Die virtuelle Darstellung, das heißt die Fahrt durch den Darm, die Bronchien oder die Herzkranzgefäße, wird jedoch leider nicht bezahlt. Die privaten Versicherer übernehmen die Kosten, wenn ein Arzt die Untersuchung verordnet.

Wenn ich eine PET-Untersuchung durchführen lasse, warum muss ich dann noch z.B. eine virtuelle Koloskopie oder eine Mammographie durchführen lassen?

Bei der PET-Untersuchung wird eine markierte Zuckerlösung in die Vene gespritzt. Diese reichert sich an den Stellen im Körper an, an denen ein hoher oder krankhaft erhöhter Stoffwechsel vorliegt. Die Darstellung hängt nicht nur von der Größe, sondern insbesondere von der Aktivität des Prozesses ab. Das heißt ein kleiner aktiver Stoffwechselprozess, der auf einen Tumor verweisen könnte, stellt sich besser dar, als ein großer, wenig aktiver Prozess. Wird nur eine PET-Untersuchung durchgeführt, könnte so ein wenig aktiver Prozess übersehen werden. Um diese wenig aktiven Prozesse frühzeitig erkennen zu können, ist es bei manchen Untersuchungen sinnvoll, zusätzlich zu PET-Untersuchung ein weiteres bildgebendes Verfahren durchzuführen.

Kann ich nach Befunderhalt nochmals mit einem Arzt sprechen?

Selbstverständlich spricht in unserer Klinik der Arzt mit Ihnen nicht nur vorher und erklärt Ihnen ausführlich die Besonderheiten der Untersuchung. Auch danach erfolgt ein ausführliches Gespräch, bei dem das Ergebnis der Untersuchung besprochen wird. Bei manchen Untersuchungen ist die Auswertung allerdings außerordentlich zeitaufwendig und das Ergebnis liegt nicht am gleichen Tag vor. Nach Erhalt der Befundunterlagen können Sie aber jederzeit einen weiteren Besprechungstermin vereinbaren.

Kann ich z.B. mit einen Herzbefund in eine Klinik bei mir zu Hause gehen und weiterbehandelt werden?

Auch wenn die neuen virtuellen Darstellungen noch nicht allen Ärzten sehr vertraut sind, so kann Ihr Hausarzt aufgrund der schriftlichen Befunddiagnose und gegebenenfalls Therapieempfehlung, eine Behandlung auch in Ihrem Heimatort durchführen.