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Japanische Aprikosen schützen Herz und Blutgefäße

Japanische Aprikosen schützen Herz und Blutgefäße

Umeboshi (Prunus mume) heißt die japanische Aprikose, deren Wirkung amerikanische Forscher der Vanderbilt University in Nashville zusammen mit japanischen Kollegen von der Wakayama Medical University genau untersucht haben. Aus dem Fruchtfleisch der Umeboshi lässt sich ein Extrakt, das so genannte Bainikuekisu, gewinnen. Das wirkt der Arteriosklerose entgegen und verhindert somit Bluthochdruck, einer der Hauptursachen für den Herzinfarkt.

Die Forscher fanden dies heraus, in dem sie Zellkulturen aus den Blutgefäßen von Ratten züchteten und das Gewebe anschließend den Aprikosen-Extrakten aussetzten. Wirkung zeigte das Extrakt vor allem auf Rezeptoren, die für Fehlbildungen in den Arterien verantwortlich sind. Darüber hinaus zeigte das Extrakt starke antioxidante Wirkungen. Es kann also freie Radikale im Körper ausschalten und schützt ihn somit vor Krebs.

Das aber ist noch nicht alles: Auf die Wangen gerieben vertreibt das Extrakt Zahnschmerzen, auf der Stirn wirkt es gegen Kopfschmerzen und gegen Fieber. Neben hohen Werten an pflanzlichen Säuren fanden die Forscher darüber hinaus auch geringe Anteile von Mumefural, einer bioaktiven Substanz, die positiv auf den Blutfluss wirkt.

Damit könnten die Wirkstoffe der Umeboshi eine wichtige Rolle in der Entwicklung neuer Herz-Kreislauf-Medikamente spielen, so die Forscher.

Die Umeboshi wird meistens im Frühjahr im unreifen Zustand geerntet. Dann schmeckt sie sauer und kann obendrein giftig sein. Deshalb wird sie niemals roh verzehrt, sondern getrocknet, in Salz eingelegt und mehrere Monate gelagert. Japanische Aprikosen erhalten Sie in Bio- und Naturkostläden.