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Gentest Mann 40+ | Individuelle Genanalyse für Männer | Gesundheitsvorsorge

Sind Männer genetisch besonders anfällig?

In fast allen Industrienationen ist die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern deutlich geringer als die von Frauen. In Deutschland beträgt die Differenz sieben Jahre.

Das hängt einerseits mit der Lebensführung der Männer zusammen; hinzu kommt aber auch, dass Männer seltener medizinische Vorsorgeuntersuchungen nutzen. Zusätzlich spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.

Weshalb eine Gen-Untersuchung sinnvoll ist

Der Gentest "Mann 40+" schlägt eine Brücke zwischen den individuellen genetischen Faktoren des Mannes und seiner Lebensführung. Da viele gesundheitliche Probleme durch das Zusammenspiel von Genen und Verhalten entstehen, kann die Kenntnis, welche genetischen Anfälligkeiten vorhanden sind, für Verhaltensänderungen oder das frühzeitige Ergreifen von medizinischen Gegenmaßnahmen genutzt werden.

Männer wollen Details...

Getestet werden Gen-Faktoren für:

  • den Ab- und Aufbau männlicher Geschlechtshormone und den Prostatakrebs (Steroid-Reduktasen, Androgen-Rezeptor, Hereditary Prostate Cancer Gene 2, Vitamin D-Rezeptor, Cytochrome)
  • den Knochenstoffwechsel bzw. Osteoporose (Collagen, Vitamin D-Rezeptor)
  • die Beschaffenheit der Blutgefäße und den Ablauf der Blutgerinnung und damit das Thromboserisiko (Gerinnungsfaktoren)
  • die Zusammensetzung der Blutfette (Apolipoproteine, Plasminogen Activator Inhibitor)
  • die Neigung zu chronischen Entzündungen (Interleukine)
  • den Abbau von Umweltgiften, z.B. auch Nikotin (Cytochrome, Glutathion-Transferasen)

Konsequenzen aus den Ergebnissen der Gentests für Männer

Nach der Gendiagnostik erfährt man:

  • ob engmaschige Kontrollen erforderlich sind, falls eine Neigung zu Prostatakrebs besteht
  • ob eine Hormontherapie mehr nutzt oder schadet
  • wie die Gefahr von Osteoporose minimiert werden kann
  • welche vorbeugenden Maßnahmen gegen eine Verkalkung der Blutgefäße zu treffen sind, so dass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall minimiert wird
  • wie man seine Lebensführung bzgl. Schadstoffexposition, Ernährung und körperlicher Aktivität ausrichten sollte

Der Test ist auch schon vor dem 40. Lebensjahr sinnvoll

Wichtig zu wissen: Wir haben diesen Gentest Mann 40+ genannt, weil er sich auf Beschwerden bezieht, die typischerweise nach dem 40. Lebensjahr auftreten; weil sich das Genom aber zeitlebens nicht verändert, ist der Test natürlich auch schon in jüngeren Jahren aussagekräftig. 

Genetische Risikovorsorge für Herz und Gefäße

Im Rahmen der genetischen Risikovorsorge für Herz und Gefäße erfasst man Genpolymorphismen zur Blutgerinnung, zur Regelung des Blutdrucks und zu Stoffwechsel und Neigung zu Übergewicht. Dadurch wird u.a. festgestellt, wie stark man zu Thrombosen, erhöhtem Blutdruck und Übergewicht neigt und wie hoch das generelle Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen ist.

Gengerechte Medikamentendosierung

Dieser Gentest deckt auf, wie schnell der Körper verschiedene Medikamente verstoffwechselt. Dementsprechend kann eine Einteilung in Poor Metabolizer, Intermediate Metabolizer und Extensive Metabolizer erfolgen. Das ist wichtig, damit der Arzt bei Behandlungen mit verschiedenen Medikamenten die perfekte Dosierung wählen kann: so hoch, dass das Medikament wirkt, aber so niedrig, dass möglichst wenige Nebenwirkungen auftreten.

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