Darmkrebs-Früherkennung | Darmkrebs-Vorsorge | Vorsorgeuntersuchug | Diagnoseklinik München
Die Untersuchung
In der Diagnoseklinik München erhalten Sie einen sorgfältigen Darm-Check. Zunächst erfolgt eine körperliche Untersuchung. Dabei geht der Facharzt auch der bisherigen Krankengeschichte nach. Mittels Hämocculttest wird schließlich verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl aufgespürt. Dieser Test ist eine einfache, aber wirkungsvolle Basisuntersuchung zur Darmkrebs-Vorsorge. Bei 35 Prozent aller Darmkrebs-Patienten ist Blut im Stuhl sichtbar, bei weiteren 35 Prozent aber nicht. Mit einem regelmäßigen Hämocculttest könnte die Sterblichkeitsrate bei Darmkrebs um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.
Die konventionelle Darmspiegelung (Koloskopie) kann ab dem 55. Lebensjahr kostenlos in Anspruch genommen werden. Wir bieten in unserer Klinik die schonende virtuelle Koloskopie an, bei der die konventionelle Darmspiegelung am Computer simuliert wird. Der endoskopische Eingriff bleibt Ihnen dabei erspart.
Für die virtuelle Koloskopie benötigt der Gastroenterologe zweidimensionale Bilder, die den gesamten Darm abbilden. Dafür müssen Sie sich im Computertomographen (CT) wenige Minuten untersuchen lassen. Schicht für Schicht werden schließlich die Gewebestrukturen der Organe abgebildet. Ein spezielles Computerprogramm wandelt die Aufnahmen in dreidimensionale, farbige Bilder um, die der Arzt am Bildschirm begutachtet. Er kann sich sogar auf eine virtuelle Reise durch das Darminnere begeben und jeden Winkel, jede Darmschlinge prüfen.
Die Vorbereitung für die virtuelle Koloskopie (Darmspiegelung) ist ähnlich der klassischen: Der Dickdarm muss frei von Speise- und Stuhlresten sein, damit die Aufnahmen nicht getrübt werden. Deshalb muss der Patient zur gründlichen Darmreinigung am Vortag der Untersuchung eine spezielle Trinklösung einnehmen, von der 1,5 Liter innerhalb von zwölf Stunden getrunken werden müssen. 24 Stunden vor der Untersuchung sind nur noch Mineralwasser oder Tee erlaubt. Kurz vor der Untersuchung hilft Kohlendioxid-Gas, die Darmwände richtig zu entfalten. Damit wird das Darminnere gut sichtbar. Dieses Gas ist völlig unbedenklich.
Wer sich trotzdem vor der Darmspiegelung fürchtet, sollte bedenken, dass sich durch regelmäßige Koloskopien im Abstand von drei bis fünf Jahren bis zu 90 Prozent aller tödlich verlaufenden Darmkrebserkrankungen verhindern ließen.
Deshalb empfehlen wir ausdrücklich die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs.
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