Schilddrüsendiagnostik | Diagnostik | Schilddrüse
Die Untersuchung
Für die Bewertung Ihrer Schilddrüsenfunktion sind spezielle Laboruntersuchungen wichtig: die Messung der Serumkonzentration der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) sowie des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH). Je nach Diagnose müssen ggf. noch weitere Laborwerte bestimmt werden.
Szintigraphie
Schilddrüsendiagnostik: Verfahren 1
Eine Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung im Rahmen der Schilddrüsendiagnostik. Dabei spritzen Ihnen unsere Nuklearmediziner eine kleine Dosis schwach radioaktiver Substanz (Radionuklide). Diese macht gezielt Bereiche sichtbar, die sich durch einen unnatürlich hohen Stoffwechsel auszeichnen. Das nämlich ist ein Signal für entzündliche Vorgänge. Die radioaktive Substanz ist so schwach, dass sie bereits nach wenigen Stunden zerfällt und unschädlich wird.
Radionuklide sind unstabile Atomkernarten. Sie senden radioaktive Strahlung aus, wenn sie sich in andere stabilere Atomkerne umwandeln. Werden diese Radionuklide in das zu untersuchende Organ oder Gewebe gespritzt, gehen sie also in einen stabilen Grundzustand über und senden Gamma-Strahlung aus. Diese wird mit der so genannten Gammakamera registriert, die dann das Szintigramm(Strichrasterbild) liefert.
Magnetresonanztomographie
Schilddrüsendiagnostik: Verfahren 2
Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt Gewebestrukturen mit Magnetfeldern und Radiowellen dar, die mit den Atomen Ihres Körpers in Wechselwirkung treten. Vereinfacht kann man sich diese Aufnahmetechnik wie ein Echo vorstellen, das von jeder einzelnen Zelle Ihres Körpers ausgestrahlt und dann zu einem originalgetreuen Bild Ihres Innenlebens zusammengesetzt wird. Die MRT hat keinerlei Strahlenbelastung und ist daher besonders schonend.
Computertomographie
Schilddrüsendiagnostik: Verfahren 3
Die ultraschnelle Computertomographie (UCT) macht feinste Strukturen im Inneren Ihres Körpers sichtbar, indem sie mit einer speziellen Röntgenröhre ganz dünne Schichtbilder Ihrer Organe und Gefäße aufnimmt. Die Querschnitt-Aufnahmen werden per Computer zu farbigen 3-D-Bildern des Körpers aufgebaut, sind sehr plastisch und viel aussagefähiger als übliche CT- oder Röntgen-Aufnahmen. Zusätzlicher Vorteil: Die Strahlenbelastung ist sehr gering und ungefährlich.
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