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Magen - Darmerkrankungen | Diagnostik | FAQ

Die wichtigsten Fragen zu Magen- und Darmerkrankungen

Was bewirkt eigentlich das Bakterium Helicobacter pylori?

Dieses Bakterium lebt in der Schleimschicht des Magens und produziert Ammoniak, um die Magensäure zu neutralisieren und trotz des extrem sauren pH-Wertes des Magens zu überleben. Das Bakterium kann Magenschleimhautschäden und Geschwüre im oberen Magen-Darm-Trakt verursachen. Außerdem erhöht es das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Das Bakterium ist aber nicht immer schuld. Darüber hinaus leiden nur 10 Prozent der Infizierten unter Beschwerden.

Ist Sodbrennen gefährlich?

Ja, auf Dauer schon. Rund 60 Prozent aller Deutschen leiden gelegentlich unter aufsteigender Magensäure (Reflux). Der Grund: eine erhöhte Säureproduktion im Magen oder aber ein undichter Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre. Auf Dauer kann durch den Säurereflux die Schleimhaut der Speiseröhre geschädigt werden. Das Risiko für eine Umwandlung der verätzten Schleimhaut in Krebszellen steigt dadurch etwa um das Achtfache.

Wann spricht man von Durchfall?

Wenn mehr als drei wässrige oder breiige Stühle am Tag auftreten. Bei Durchfall (Diarrhoe) kommt es zu einem Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust, der besonders für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich werden kann. Das eingedickte Blut kann zu einem Kreislaufzusammenbruch führen. Akuter Durchfall ist eine Schutzreaktion des Körpers: So schnell wie möglich möchte er sich von eingedrungenen Krankheitserregern oder Giften entledigen. Die häufigsten Erreger der Diarrhoe sind: Kolibakterien, Viren, Salmonellen und "Urlaubssouvenirs" wie Typhus-, Paratyphus-, Cholera- und Ruhrerreger.

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