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Leber und Galle genau im Blick
High-Tech-Diagnostik mit den Methoden der Ultraschalltechnik, Computertomographie und Kernspintomographie eignet sich sehr gut zur Fahndung nach Krankheiten im Bereich von Leber, Gallenblase und Gallenwegen.
Häufige Ursachen für Gallenprobleme sind Gallensteine, Gallenblasenentzündungen oder Gallenkoliken. Letztere werden oft durch kleine Steine, die sich im Gallengang eingeklemmt haben, ausgelöst. Mit einem Ultraschallgerät erkennt man Gallensteine meist gut.
Auch die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) und die ultraschnelle Computertomographie (UCT) eignen sich besonders gut für die Untersuchung. Zusätzlich geben die Laborwerte des Blutes weiteren Aufschluss. Hier steht vor allem das Bilirubin im Vordergrund. Dieses fällt beim Abbau der roten Blutkörperchen an. Die Leber verändert das Bilirubin ein wenig und gibt es schließlich mit der Gallenflüssigkeit über Gallenblase und Gallengänge an den Darm ab. Der wandelt das Bilirubin um und scheidet es aus. Folglich bleibt nur sehr wenig Bilirubin im Blut. Wenn die Leber nicht richtig arbeitet, steigt das Bilirubin im Blut an und ruft eine Gelbsucht hervor.
Die Diagnoseklinik führt außerdem die virtuelle Gallenwegs-Diagnostik durch, bei der die zweidimensionalen Bilder von CT oder MRT zu räumlichen 3-D-Bildern zusammengesetzt werden. Am Computerbildschirm lassen sich die Organstrukturen dann genau erkennen. So ist eine sehr präzise Diagnostik möglich.
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